Knowledge Camp 2017

Updated: Dec 13, 2019

Es war mein erstes Barcamp: das Knowledge Camp der GfWM in Potsdam. Und mein erster eigener Session-Beitrag. Mit dem Barcamp hat die GfWM* einen Raum geboten für Gespräche, Momente der Zusammenkunft und für eine gute Stimmung gesorgt.

während meiner Session "Stolpersteine vernetztes Arbeiten im Team"

Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Bereichen konnten sich zum Thema Wissensmanagement und Digitalisierung austauschen. Angenehm überrascht, wie vielseitig das Format „#Barcamp“ ist, hat der Begriff „#Community“ für mich seither eine andere Bedeutung erlangt.



Was ist ein Barcamp?


Ein Barcamp ist eine offene Konferenzform, die folgende Minimal-Struktur als Rahmen vorsieht: es gibt ein Thema, zu dem eingeladen wird: das diesjährige Leitthema hieß „#Digitalisierung und Wissensarbeit“. Konkrete Themenvorschläge kommen von Teilnehmern, sie können im Vorwege über Social Media eingereicht werden oder direkt vor dem Einstieg in die einzelnen Sessions vorgestellt werden. Eine Session ist ein Zeitintervall, in dem die Teilnehmer das jeweilige Thema diskutieren und bearbeiten.

Somit gibt es keine Tagesordnung, sondern die Teilnehmer bestimmen die Inhalte des Barcamps selbst.


Den Rahmen hat Andreas Matern von der GfWM vorab erklärt. Alle haben sich geduzt, fand ich prima und hat gleich für angenehme Vertrautheit gesorgt.

Es galt das Prinzip der zwei Beine:

wenn ich in einer Session das Gefühl habe, genug gehört, gesehen zu haben, kann ich jederzeit den Raum verlassen und genauso jederzeit in eine Session „einsteigen“.


Für die Dauer des Camps wurden uns Tablets zum protokollieren der Sessions zur Verfügung gestellt. Das habe ich auch fleißig getan.





Was ist eine Session?


im Knowledge Camp im Potsdam war eine Session wie folgt charakterisiert:

Bevor es losgeht, stellen die “Session-Geber“ ihr Thema kurz dem Plenum vor. über eine kurze Handzeichenabfrage wird das Interesse abgefragt – was jedoch nicht zur Teilnahme verpflichtet, lediglich dazu dient, die Größe des Raumes, der zur Verfügung gestellt wird, festzulegen. Ansonsten waren wir als Sessiongeber frei, unsere Sessions inhaltlich und methodisch zu gestalten.


Das hat mich am Ersten Tag schon ganz schön in die Bredouille gebracht – denn ich fand fast alle Themen spannend! Über den Sessionplan, auf dem die Themen kurz formuliert waren, konnte man sich dann nochmal einen Überblick über das Programm machen und los geht´s! Prima fand ich, dass sich schon in den ersten Minuten vor dem Sessionplan angeregte Gespräche zwischen den Teilnehmern entwickelten – scheinbar war ich nicht die Einzige mit „Qual der Wahl“ für die Tagesplanung.


Was hat mir besonders gut gefallen?


Auch wenn der Sessionplan online verfügbar war, war der Platz vor dem haptischen Sessionplan doch immer ein guter Treffpunkt und Ausgangspunkt für interessante Gespräche und Begegnungen. Ich bin nach ein paar verwirrten Minuten vorm Board (weil ich mich nicht entscheiden konnte, “which session next”), häufig mit jemandem zusammen zur Session gegangen, klingt banal, schafft aber Nähe! Andere Male kam ich vom Board gar nicht weg und statt in die nächste Session zu gehen, habe ich die Gelegenheit genutzt, mich mit einzelnen Teilnehmern intensiver über Themen auszutauschen.




Prima fand ich auch die Pufferzeiten zwischen den Sessions. Es war nie hektisch. Die Atmosphäre war vertraut, offen, die Teilnehmer interessiert und das in Kontakt kommen schien mir an diesen beiden Tagen besonders einfach. Die Fotos von Tobias Cieplik fangen das sehr gut ein! Überhaupt – danke an den Top-Fotograph hinter der Kamera!


Was merk ich mir für´s nächste Mal?


Ich freue mich heute schon auf das nächste Knowledge Camp der GfWM. Ob meine Euphorie vom „ersten Mal“ herrührt oder dieses Veranstaltungs-Format mir generell gut gefällt, werde ich dann sehen. Sicherlich war dieses Camp mit sehr viel Herzblut und Liebe zum Detail organisiert. Ein großes Lob geht an die Organisatoren und Helfer, die diese Tage so erfolgreich realisiert haben. Man merkt, dass Ihr viel Zeit investiert habt!

In jedem Fall habe ich eine Menge gelernt und viel Input und Impulse erhalten, die noch lange nach dem Camp in mir nachklingen. In erster Linie hat das Barcamp mich eingeladen, selbst noch mehr unterschiedliche Veranstaltungsformen für große Gruppen auszuprobieren – als Teilnehmerin oder Veranstalterin.


In diesem Sinne: wir sehen uns beim nächsten Mal!


*Gesellschaft für Wissensmanagement; Fotos Tobias Cieplik

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